merkapSOR

Ideale Verbindung aus Spritzguss und Thermosensorik

Die Marke merkapSOR steht für unsere Kompetenz in der Sensorentwicklung und Herstellung mit Hilfe des automatisierten Spritzgussverfahrens. Es ist abgeleitet von Polymer, gekapselt und Sensor. Die unter der Marke angebotenen Lösungen integrieren analoge und/oder digitale Sensorik komplett in funktionale thermoplastische Einhausungen. So zeichnen sich unsere Produktlösungen durch neue Eigenschaften aus:

Designfreiheit:
Durch das Spritzgussverfahren sind wir bei der Sensorgestaltung nicht an die sonst üblichen Designs von metallischen Sensoren gebunden.

Keine Lufteinschlüsse:
Durch die Anwendung des prozesssicheren Spritzgussverfahrens stellen wir im fertigen Sensor sicher, dass sich im Sensorinneren keine Luft befindet. Dadurch entstehen auch keine Betauungsprobleme im Sensor.

Gewichtsersparnis:
Kunststoff ist leichter als Metall.

Vibrationsfest:
Durch eine geringe Masse und einer hinreichend großen Steifigkeit in allen drei Raumrichtungen ist die Eigenfrequenz unserer Sensoren hoch. So sind unsere Temperatursensoren extrem vibrations- und erschütterungsfest.

Wärmeleitung:
Wir verfügen über viele Polymere mit unterschiedlichen thermischen Eigenschaften. In der Regel liegen die Wärmeleitwerte in Bereichen von 2 bis 15 W/m*K. Insbesondere die Kombination von gut wärmeleitenden Polymeren rund um das Messelement mit einem schlecht wärmeleitenden Polymer für die Adaptierung in die Einbauumgebung erhöht die Genauigkeit der Messergebnisse signifikant.

Chemische Beständigkeit:
Wir verwenden Basispolymere aus dem Bereich der Thermoplaste, die bereits über eine sehr gute chemische Beständigkeit verfügen.

Bleifrei:
Aufgrund des Wegfalls von Metallen sind unsere Sensorlösungen „bleifrei“ und können durch zugelassene Materialien auch im Bereich Lebensmittel- und Trinkwasseranwendungen eingesetzt werden.

Isolationsfestigkeit:
Unsere Thermoplaste sind elektrisch hervorragend isolierend. Somit erreichen unsere Konstruktionen bereits bei dünnen Wandstärken hohe Stehspannungsfestigkeiten von mehreren Kilovolt (kV). Außerdem lassen sich sehr gute Stoßspannungsfestigkeiten erzielen. Somit erhalten wir hohe Isolationswerte.

Teilentladung:
Bei unseren Sensoren wird mittels Teilentladungsmessung während der Typ- und Stückprüfung das Isolationssystem innerhalb eines Sensors und das Verhalten zur Umgebung bewertet. Wir erreichen mit unseren Sensoren durch die kompakte Kapselung, dass Teilentladungen nicht bzw. kaum wahrnehmbar sind.

Messelementlage:
Die Messelemente liegen bei unseren Designs im fertig hergestellten Temperatursensor bei gleicher Bauform immer an der gleichen Position zur Wärmequelle. Dies erreichen wir durch den reproduzierbaren Spritzgussprozess und das individuelle Innendesign.

Kontaktierungen:
Die Kontaktierungsverfahren zwischen Messelement und Anschlussleitungen sind vielfältig und werden individuell gestaltet. Vorrangig finden sich bei bedrahteten Messelementen Schweiß- oder Laserschweißverbindungen. Bei SMD (Surface-Mounted Device) Messelementen findet die Umspritzung mit Flex-PCB (Printed Circuit Board) und geeigneten Lötverfahren statt.

Redundanz:
Der Aufbau von redundanten Konzepten ist möglich.

Befestigungsgewinde:
Auch alle Arten von Gewinden können bei unseren Sensorlösungen im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Unsere Designer suchen jedoch oft in Kundenabsprache auch nach alternativen und wirtschaftlich interessanteren Befestigungsarten, z.B. Steckrastsysteme.

Stecker:
Es ist möglich, geeignete Stecker, z.B. Automotive Stecker, direkt am Sensor mit anzuspritzen.

Kundeneinbausituation:
Bevorzugt werden unsere Sensoren so entwickelt, dass die funktionale und räumliche Integration in die Kundenanwendung berücksichtigt wird. Die Kundenbaugruppe wird somit zum Sensor. Somit ist es oftmals möglich an Stellen zu messen, wo üblicherweise kein Raum für einen zu adaptierenden Sensor wäre.

Messen und Überwachen:
Wir haben die Möglichkeit, neben dem Temperatursensor auch Überwachungssensoren zu integrieren. Dies können beispielsweise Thermoschalter sein, die bei Erreichung einer zu hohen Temperatur entsprechend reagieren.

Digitalisierung:
Neben der Umsetzung mit klassischen Messelementen (bevorzugt Platinmesswiderstände Pt100/Pt1000, NTC und PTC) ist auch die Verwendung von digitalen Temperatursensoren möglich. Hier stehen dann digitale Ausgangssignale zum Anschluss an BUS-Systeme zur Verfügung, z.B. I²C, SPI oder CAN.

Schutzart:
Unsere Polymersensoren erreichen hohe Schutzarten. Hier ist es wichtig, die geeigneten Polymere mit den entsprechenden Mantelwerkstoffen der Leitungen zu kombinieren. Wir bieten auch Lösungen mit eingesetzten Dichtungsringen an, die so eine hohe Schutzart sicherstellen.

Innovationskraft bei PGT

Um diese Eigenschaften zu erreichen, ist in der Marke das Wissen über

  • ein kreatives und innovatives Produktdesign mit optimaler Bauraumnutzung,
  • die Modifikation und Kombination verschiedener thermoplastischer Kunststoffe durch Additive,
  • die Fähigkeit, die Anwendung durch FEM (Finite-Elemente-Methode) im Bereich des thermischen und strömungstechnischen Verhaltens zu simulieren,
  • die Fähigkeit der spritzgusstechnischen und kostengünstigen Umsetzbarkeit durch Anwendung der markengeschützten NR!M© Spritzgusswerkzeug- und Heißkanaltechnik und
  • die Automation der einzelnen Fertigungsschritte inkl. automatisierter QM-Prüfungen

vereint.

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